Batteriespeicher für Einfamilienhäuser in Krefeld – Größe, Kosten und Nutzen
Batteriespeicher für Ihr Einfamilienhaus in Krefeld? Erfahren Sie alles über die richtige Größe, realistische Kosten und den tatsächlichen Nutzen.
Die richtige Speicherlösung für Eigenheimbesitzer in Krefeld finden
Die Kombination aus Photovoltaik-Anlage und Batteriespeicher wird für Eigenheimbesitzer in Krefeld zunehmend attraktiv. Ein Speicher ermöglicht es, den selbst erzeugten Solarstrom auch dann zu nutzen, wenn die Sonne nicht scheint. Doch welche Speichergröße ist die richtige? Mit welchen Kosten muss man rechnen? Und wann rechnet sich die Investition tatsächlich? Diese Fragen beschäftigen viele Hausbesitzer, die über die Anschaffung eines Batteriespeichers nachdenken.
Die Dimensionierung des Speichers ist eine der wichtigsten Entscheidungen bei der Planung. Ein zu kleiner Speicher kann den abendlichen und nächtlichen Strombedarf nicht decken, ein zu großer Speicher verursacht unnötige Kosten und wird nie vollständig ausgelastet. Die optimale Größe hängt vom Stromverbrauch des Haushalts, von der Größe der PV-Anlage und vom typischen Verbrauchsverhalten ab.
Als Orientierung gilt: Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt in Krefeld mit einem Jahresverbrauch von etwa 4.500 Kilowattstunden ist ein Speicher mit einer nutzbaren Kapazität von acht bis zehn Kilowattstunden in der Regel gut dimensioniert. Diese Größe reicht aus, um den Abend- und Nachtverbrauch größtenteils aus dem Speicher zu decken, ohne dass am nächsten Morgen noch nennenswerte Restkapazität übrig bleibt.
Die Größe der PV-Anlage muss zur Speichergröße passen. Eine kleine Anlage mit fünf Kilowatt Peak erzeugt an einem durchschnittlichen Sommertag etwa 25 bis 30 Kilowattstunden Strom. Nach Abzug des Tagesverbrauchs bleibt oft nicht genug Überschuss, um einen großen Speicher zu füllen. Eine Anlage mit zehn Kilowatt Peak hingegen produziert an sonnigen Tagen deutliche Überschüsse, die sinnvoll gespeichert werden können. Als Faustregel gilt: Die Speicherkapazität in Kilowattstunden sollte etwa der Anlagenleistung in Kilowatt Peak entsprechen.
Die Kosten für Batteriespeicher sind in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Aktuell liegen die Preise für Komplettsysteme inklusive Installation bei etwa 800 bis 1.200 Euro pro Kilowattstunde nutzbarer Kapazität. Ein Speicher mit zehn Kilowattstunden kostet demnach zwischen 8.000 und 12.000 Euro. Die Preisspanne erklärt sich durch unterschiedliche Hersteller, Technologien und Installationsaufwände. Hinzu kommt seit 2023 die Mehrwertsteuerbefreiung für Speicher, die zusammen mit einer PV-Anlage betrieben werden – das reduziert die Anschaffungskosten um 19 Prozent.
Der wirtschaftliche Nutzen eines Batteriespeichers ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Strompreis für Netzstrom und der Einspeisevergütung. Jede Kilowattstunde, die gespeichert und später selbst verbraucht wird, anstatt eingespeist zu werden, spart diese Differenz. Bei einem Strompreis von 35 Cent und einer Einspeisevergütung von 8 Cent beträgt der Vorteil 27 Cent pro Kilowattstunde. Bei einem Speicher, der täglich einen Zyklus durchläuft und 300 Tage im Jahr sinnvoll genutzt wird, ergibt sich bei zehn Kilowattstunden Kapazität eine jährliche Ersparnis von etwa 810 Euro.
Die Amortisationszeit hängt von den Anschaffungskosten und der jährlichen Ersparnis ab. Bei den oben genannten Werten liegt sie zwischen zehn und fünfzehn Jahren. Das erscheint auf den ersten Blick lang, relativiert sich aber durch die Lebensdauer moderner Speicher. Lithium-Eisenphosphat-Batterien, die heute Standard sind, erreichen problemlos 15 bis 20 Jahre Nutzungsdauer und mehrere tausend Lade- und Entladezyklen. Die meisten Hersteller geben Garantien von zehn Jahren bei einer Restkapazität von mindestens 70 bis 80 Prozent.
Neben der reinen Wirtschaftlichkeit gibt es weitere Argumente für einen Batteriespeicher. Die Unabhängigkeit vom Stromversorger ist für viele Hausbesitzer in Krefeld ein wichtiger Aspekt. Mit einem gut dimensionierten System lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischerweise 30 Prozent ohne Speicher auf 60 bis 80 Prozent steigern. Das bedeutet weniger Abhängigkeit von Strompreisschwankungen und ein gutes Gefühl, den eigenen Energiebedarf weitgehend selbst zu decken.
Ein weiterer Aspekt ist die Notstromfähigkeit. Einige Speichersysteme können bei einem Stromausfall die wichtigsten Verbraucher im Haus weiter versorgen. Diese Funktion ist technisch aufwendiger und kostet entsprechend mehr, kann aber in bestimmten Situationen sehr wertvoll sein. Allerdings sollte man realistisch bleiben: Ein Speicher mit zehn Kilowattstunden kann ein Einfamilienhaus nicht tagelang versorgen, sondern überbrückt eher kurze Ausfälle von einigen Stunden.
Die Installation eines Batteriespeichers stellt bestimmte Anforderungen an die vorhandene Elektroinstallation. Der Zählerschrank muss ausreichend Platz für zusätzliche Komponenten bieten, und die Verkabelung zwischen PV-Anlage, Wechselrichter und Speicher muss fachgerecht ausgeführt werden. Bei der Nachrüstung eines Speichers an eine bestehende PV-Anlage in Krefeld ist außerdem zu prüfen, ob der vorhandene Wechselrichter mit einem Speicher kompatibel ist. Falls nicht, kann ein AC-gekoppeltes System installiert werden, das einen eigenen Batteriewechselrichter mitbringt.
Ein Einfamilienhausbesitzer in Krefeld-Fischeln hatte vor drei Jahren eine PV-Anlage mit neun Kilowatt Peak installieren lassen. Der Eigenverbrauchsanteil lag bei etwa 28 Prozent. Nach der Nachrüstung eines Speichers mit zehn Kilowattstunden stieg dieser Wert auf 72 Prozent. Die Familie bezieht nun nur noch einen Bruchteil ihres Stroms aus dem Netz und ist von der Investition überzeugt – nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern auch wegen des guten Gefühls, aktiv zur Energiewende beizutragen.
Die Entscheidung für einen Batteriespeicher sollte auf einer individuellen Berechnung basieren, die alle relevanten Faktoren berücksichtigt. Pauschale Aussagen wie „ein Speicher lohnt sich immer“ oder „ein Speicher lohnt sich nie“ greifen zu kurz. Wer seine persönliche Situation analysiert – Stromverbrauch, Verbrauchsverhalten, PV-Anlagengröße, Strompreis – kann eine fundierte Entscheidung treffen. Die technische Entwicklung schreitet voran, die Preise sinken weiter, und die Rahmenbedingungen für Eigenverbrauch bleiben attraktiv. Für viele Eigenheimbesitzer in Krefeld ist ein Batteriespeicher heute eine sinnvolle Ergänzung zur Photovoltaik-Anlage.