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Stromverbrauch im Einfamilienhaus in Mönchengladbach senken – die wichtigsten Maßnahmen

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Energiesparen im Eigenheim: Praktische Tipps für Mönchengladbacher Hausbesitzer

Die Stromrechnung ist für viele Hausbesitzer in Mönchengladbach ein regelmäßiges Ärgernis. Dabei lässt sich der Stromverbrauch in einem Einfamilienhaus oft deutlich senken, ohne auf Komfort verzichten zu müssen. Der Schlüssel liegt im Verständnis, wo der Strom eigentlich hinfließt, und in gezielten Maßnahmen an den richtigen Stellen.

Der erste Schritt ist eine Bestandsaufnahme. In einem typischen Einfamilienhaus teilt sich der Stromverbrauch grob wie folgt auf: Etwa 25 bis 30 Prozent entfallen auf Kühl- und Gefriergeräte, die rund um die Uhr laufen. Weitere 15 bis 20 Prozent gehen für Unterhaltungselektronik und Informationstechnik drauf – Fernseher, Computer, Router, die oft auch im Standby Strom ziehen. Etwa 10 bis 15 Prozent verbraucht die Beleuchtung. Der Rest verteilt sich auf Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler, Warmwasserbereitung und diverse Kleinverbraucher.

Die Kühl- und Gefriergeräte bieten oft das größte Einsparpotenzial. Ein alter Kühlschrank aus den 1990er-Jahren kann problemlos 400 bis 500 Kilowattstunden pro Jahr verbrauchen. Ein modernes Gerät der Effizienzklasse A kommt mit etwa 100 bis 150 Kilowattstunden aus. Der Austausch eines alten Geräts amortisiert sich durch die Stromersparnis oft innerhalb weniger Jahre. Auch die Aufstellung spielt eine Rolle: Ein Kühlschrank neben dem Herd oder in einem unbelüfteten Einbauschrank muss härter arbeiten und verbraucht mehr Strom.

Die Standby-Verbraucher sind kleine Stromfresser, die in der Summe erheblich zu Buche schlagen können. Fernseher, Receiver, Spielkonsolen, Computer, Drucker, Ladegeräte – viele dieser Geräte ziehen auch im vermeintlich ausgeschalteten Zustand Strom. Eine schaltbare Steckdosenleiste, mit der alle Geräte einer Gruppe gemeinsam vom Netz getrennt werden können, ist eine einfache und günstige Lösung. Auch Smart-Home-Steckdosen, die sich nach Zeitplan oder per Sprachbefehl schalten lassen, können helfen.

Die Beleuchtung ist durch den Wechsel auf LED einfach zu optimieren. Eine LED-Lampe verbraucht etwa 80 Prozent weniger Strom als eine klassische Glühlampe bei gleicher Helligkeit. Der Umstieg ist mittlerweile unproblematisch, da LED-Lampen in allen gängigen Fassungen und Lichtfarben erhältlich sind. Die Anschaffungskosten haben sich stark reduziert, und die lange Lebensdauer von LEDs macht den Tausch zu einer lohnenden Investition.

Die großen Haushaltsgeräte – Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler – verbrauchen pro Nutzung relativ viel Strom, laufen aber nicht ständig. Hier lohnt sich ein Blick auf die Nutzungsgewohnheiten. Eine volle Waschmaschine ist effizienter als zwei halbvolle. Die Eco-Programme moderner Geräte brauchen zwar länger, verbrauchen aber weniger Strom und Wasser. Der Trockner ist einer der größten Stromfresser im Haushalt – wer die Möglichkeit hat, Wäsche an der Luft zu trocknen, spart erheblich.

Die Warmwasserbereitung ist in vielen Haushalten ein unterschätzter Verbraucher. Elektrische Durchlauferhitzer oder Warmwasserspeicher können mehrere hundert Kilowattstunden pro Jahr verbrauchen. Die Warmwassertemperatur sollte nicht höher eingestellt sein als nötig – 60 Grad Celsius sind aus hygienischen Gründen empfehlenswert, mehr bringt keinen Vorteil und erhöht den Energieverbrauch. Auch wassersparende Armaturen und Duschköpfe reduzieren indirekt den Stromverbrauch, weil weniger Wasser erwärmt werden muss.

Ein systematischer Ansatz beginnt mit der Messung. Intelligente Stromzähler oder Energiemessgeräte, die zwischen Steckdose und Verbraucher gesteckt werden, zeigen den tatsächlichen Verbrauch einzelner Geräte. Oft kommen dabei Überraschungen zum Vorschein: Der alte Zweitkühlschrank im Keller, der fast leer vor sich hin kühlt, oder der Aquarienheizer, der mehr Strom verbraucht als erwartet. Mit diesem Wissen lassen sich gezielte Maßnahmen ergreifen.

Ein Hausbesitzer in Mönchengladbach-Giesenkirchen hat seinen Stromverbrauch innerhalb eines Jahres um 25 Prozent gesenkt. Die wichtigsten Maßnahmen waren der Austausch des 20 Jahre alten Kühlschranks gegen ein modernes Gerät, die Umrüstung der gesamten Beleuchtung auf LED und die konsequente Abschaltung von Standby-Verbrauchern über schaltbare Steckdosenleisten. Die Investitionen lagen bei etwa 700 Euro, die jährliche Ersparnis bei etwa 200 Euro. Zusätzlich wurde ein altes Gefriertruhe stillgelegt, dessen Inhalt im vorhandenen Kühl-Gefrier-Kombination Platz fand.

Die Kosten für Energiesparmaßnahmen sind oft überschaubar, die Wirkung dagegen erheblich. Schaltbare Steckdosenleisten kosten wenige Euro, LED-Lampen sind mittlerweile günstig, und selbst ein neuer Kühlschrank amortisiert sich durch die Stromersparnis. Für Hausbesitzer in Mönchengladbach lohnt sich der systematische Blick auf den Stromverbrauch – er schont den Geldbeutel und leistet einen Beitrag zum Klimaschutz.

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